Coding Lab

Das Coding Lab ist ein künstlerisch-theoretischer Arbeitsraum, der sich mit software- und hardwarebasierten Medientechnologien im Kontext von Kunst und Design auseinandersetzt. Im Zentrum stehen thematisch fokussierte, projektbasierte Formate, in denen computerbasierte Technologien als ästhetisches, materielles und kulturelles Feld untersucht und kritisch reflektiert werden.

Das Entwerfen eigener Software-Tools (Toolmaking), elektronischer Apparate (Device Art) und räumlicher Settings – etwa interaktiver Lichtinstallationen – wird als eigenständige künstlerische Praxis verstanden. Werkzeuge und Systeme fungieren dabei nicht nur als Mittel zur Produktion, sondern als performative Gefüge, die Wahrnehmung, Handlungsspielräume und ästhetische Entscheidungen aktiv mitstrukturieren.

Das Lab verfügt über voll ausgestattete Elektronik-Arbeitsplätze mit Lötstationen, Labornetzteilen, Multimetern sowie grundlegenden Komponenten. Ergänzend steht ein breites Spektrum an Hardware zur Verfügung, darunter Microcontroller-Boards (z. B. Arduino, ESP32), Singleboard-Computer (z. B. Raspberry Pi), Sensoren, Motortreiber und LED-Strips; viele dieser Materialien können ausgeliehen werden. Darüber hinaus stehen leistungsstarke PC-Workstations für Machine-Learning-Anwendungen (Generative AI, Training und Inferenz) bereit. Nach einer Einführung ist ein Fernzugriff möglich.

Die aktuellen Öffnungszeiten finden sich auf der Webseite der Abteilung unter https://codinglab.uni-ak.ac.at/de.

Leona Strakerjahn,
Performing Optical Flow,
Audio Video Performance Tool, 
2021
Bild: Leona Strakerjahn